1. CfR erreicht das Pokal-Viertelfinale
SG Heidelberg-Kirchheim – 1. CfR 1:4 (1:1)
Der Gastgeber erwischte vor nur 110 Zuschauern den besseren Start, denn der 1. CfR brauchte rund eine Viertelstunde um ins Spiel zu kommen. Bis dahin war das Pforzheimer Spiel geprägt von Trägheit, Ungenauigkeiten und Ballverlusten. Die SG hingegen gab von Anfang an mächtig Gas und erzielte durch ihren Kapitän Marc Haffa bereits in der 4. Minute das 1:0. Und als nur 3 Zeigerumdrehungen später ein strammer Schuss von Endurance Egbe Edosomwan an den Pfosten klatschte, hatten die Pforzheimer Glück.
Nach rund 15 Minuten kamen dann die Spieler von Trainer Pablo Gil Sarrión besser ins Spiel. Nach mehreren vergebenen Möglichkeiten jubelte dann der Pforzheimer Anhang in der 22. Minute. Nach feiner Vorlage von Pedro Almeida Moaris auf Yasin Raouafi zog dieser direkt ab und versenkte den Ball im Heidelberger Tor. Da die Kugel noch leicht abgefälscht wurde, hatte der gute Keeper Lichtenberger keine Chance. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.
Nach dem Wechsel blieb der 1. CfR dran und machte weiter das Spiel. Nach 56 Minuten brachte Emre Yalcin sein Team dann in Führung. Der Neuzugang nahm ein Zuspiel von Ken Hauser an, lief ein paar Schritte nach innen und zielte dann ganz genau neben den Pfosten.
Wiederum 9 Minuten später erzielte Noah Lulic mit seinem 4. Treffer im diesjährigen Pokalwettbewerb die Vorentscheidung. Raouafi stecke perfekt durch und Lulic ließ Lichtenberger im 1 gegen 1 keine Chance.
Gil Sarrión wechselte danach kräftig durch und brachte insgesamt 5 neue Spieler. Einer von ihnen – nämlich Luis Miksic – bedankte sich für die Einwechslung mit dem sehenswerten 4:1 kurz vor dem Ende. Auf Zuspiel des ebenfalls eingewechselten Cemal Durmus schoss Miksic die Kugel von der Strafraumgrenze genau in den Winkel.
Trainer Gil Sarrión war am Ende insbesondere mit der zweiten Halbzeit und der Tatsache, dass seine Jungs das Spiel gedreht hatten, zufrieden:
Nach knapp 2 Stunden Fahrt bei fast 40°C haben wir die ersten Minuten des Spiels verschlafen. Wir waren nicht clever und standen viel zu breit. In der ersten Trinkpause konnten wir einige Dinge ansprechen und korrigieren. Danach und vor allem in der zweiten Halbzeit lief es deutlich besser. Wir waren dominant, haben die Räume gut besetzt, hatten mit und ohne Ball ein gutes Timing und wir haben unsere Torchancen besser genutzt. Wir haben auch nach den Auswechslungen unsere Struktur behalten. Das hat mir sehr gut gefallen.
Wer Gegner im Viertelfinale sein wird, muss erst noch ausgelost werden. Auch der Termin dieser Partie steht aktuell noch nicht fest. Sobald hier Klarheit besteht, melden wir es hier.