Karlsruher SC gewinnt internationales Pforzheimer Hallenturnier
Beim 68. Rudolf-Reinacher-Gedächtnisturnier des 1. CfR Pforzheim krönte am Samstag der Karlsruher SC seine tollen Leistungen mit dem viel umjubelten Turniersieg. Das Team von Burkhard Reich setzte sich im Finale gegen den 1. FC Heidenheim knapp, aber verdient, mit 3:2 durch. Mit dem nunmehr 8. Turniersieg zogen die Badener gleich mit den bisherigen Spitzenreitern Stuttgarter Kickers und Inker Zapresic. Dahinter folgen die Kickers Offenbach mit 7 Erfolgen. Nach mehreren Jahren Abwesenheit freute man sich beim 1. CfR über die Teilnahme des Grasshopper Club Zürich. Die Schweizer waren zum insgesamt 18. Mal zu Gast in Pforzheim.
Die über die gesamte Turnierdauer rund 1000 Zuschauer in der Pforzheimer Fritz-Erler-Halle sahen über 7 Stunden packende Spiele, bei denen sehenswerte Tore und beeindruckende Kabinettstückchen zu sehen waren. Das Feld startete in der Vorrunde mit 3 Gruppen à 4 Mannschaften. Der Karlsruher SC dominierte in der Gruppe 1 und beendete diese Phase mit 3 Siegen und 13:2 Toren. In Gruppe 2 führte der 1. FC Kieselbronn ungeschlagen mit 7 Punkten. In Gruppe 3 ging es noch knapper zur Sache, wo der FC Augsburg den 1. FC Schweinfurt nur durch das bessere Torverhältnis auf Platz 2 verweis.
Um allen Mannschaften so viele Spiele wie möglich zu bieten sieht der Turniermodus vor, dass kein Team ausscheidet und Teams in die Zwischenrunde kommen. Hier spielten dann 4 Gruppen mit jeweils 3 Mannschaften um den Gruppensieg, der den Einzug in die Halbfinals bedeutete.
Auch hier zeigte der KSC keine Blöße und gewann in Gruppe A beide Partien. In Gruppe B besiegte der FC Bayern Kieselbronn und Zürich, Gruppe C waren die Kickers Offenbach zweimal erfolgreich. In Gruppe D setzte sich der 1. FC Heidenheim klar mit zwei Siegen durch.
Die Halbfinalspiele hatten es dann wieder in sich. Während der 1. FC Heidenheim klar mit 3:0 gegen den FC Bayern gewann, musste in der Partie des Karlsruher SC gegen Kickers Offenbach nach 0:0 ein 9-Meter-Schießen entscheiden.
Vor den beiden Finalspielen bestritt dann die Inklusionsabteilung des 1. CfR, mit Unterstützung einiger Spieler der Ersten Mannschaft das viel umjubelte Einlagespiel. Wer am Ende die Nase vorn hatte, blieb uninteressant, da gerade hier die Spaß und die Stimmung im Vordergrund stehen. Das Publikum in der Halle sorgte für grandiose Stimmung und einen tollen Rahmen.
Im Finale ging es dann lange hin und her. Karlsruhe führte, Heidenheim glich aus. Erneute KSC-Führung, erneuter Ausgleich. Wenige Sekunden vor dem Ende, als die meisten Mit einem weiteren 9-Meter-Schießen rechneten, erzielte schließlich Dimitrij Nazarov mit seinem dritten Einschuss die Entscheidung.
Bei der Siegerehrung lobten die teilnehmenden Mannschaften einhellig das Niveau und die gute Organisation des Turniers. Alles lief reibungslos, Spieler und Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.
Im Rahmen der Siegerehrung überreichte Turnier-Organisator Michael Rosanowski dem Verein “Children’s Aid in Namibia” wie schon in den Vorjahren einen Scheck über 3.000 EUR. Der Betrag setzt sich zusammen zum Beispiel aus den Überschüssen des jährlichen Brezelwürfelns und einem Teil der Erlöse durch das Turnier. Gründer Konrad Buch nahm die Spende im Beisein von CfR-Urgestein Edgar Schneider mit großer Freude in Empfang.
Kurz darauf traf man sich dann im Kulturhaus Osterfeld zur Player’s Party. Bis weit nach Mitternacht wurde die 68. Auflage des ältesten Hallenturniers der Welt über das Turnier diskutiert, über alte Anekdoten gelacht und bei gutem Essen und erfrischenden Kaltgetränken gefeiert.
Ein Lob und ein Dank an dieser Stelle an die weit über 50 Helfer und Helferinnen, die wieder einmal zum Gelingen des Turniers beigetragen haben. Nur duch die Unterstützung vieler Mitglieder und Unterstützer kann diese Großveranstaltung so reibungslos ablaufen.
Hier gibt’s nochmal alle Ergebnisse, Spieler, Torschützen, etc. zum Nachlesen