Pokalfieber in der KRAMSKI-ARENA: Der CfR will gegen Bruchsal ins Halbfinale!

Pokalfieber in der KRAMSKI-ARENA: Der CfR will gegen Bruchsal ins Halbfinale!

Derby-Frust abschütteln, Kräfte bündeln und gemeinsam den nächsten Schritt Richtung Pokalfinale machen! Am Dienstagabend um 19 Uhr empfängt der 1. CfR Pforzheim den 1. FC Bruchsal zum Viertelfinale des Volksbanken Raiffeisenbanken bfv-Rothaus-Pokals. Nach der bitteren 1:4-Niederlage beim FC Nöttingen bietet sich den Blau-Weißen die perfekte Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen. Es geht um nichts Geringeres als den Einzug ins Halbfinale – und damit um die Chance, den Traum vom Pokalfinale weiterleben zu lassen.

Jetzt zählt nur der Pokal!

Es sind genau diese Spiele, die den besonderen Reiz des Fußballs ausmachen. Flutlicht, Pokalatmosphäre, zwei Mannschaften, ein Ziel: gewinnen und eine Runde weiterkommen. Keine zweite Chance, kein Rückspiel, keine Möglichkeit, verlorene Punkte am nächsten Wochenende zurückzuholen. Am Dienstagabend zählt einzig und allein, wer nach dem Schlusspfiff als Sieger den Platz verlässt.

Für den 1. CfR Pforzheim kommt diese Begegnung zu einem besonderen Zeitpunkt. Die deutliche Derby-Niederlage am vergangenen Freitag in Nöttingen sitzt noch tief. Nach einer durchaus ansprechenden ersten Halbzeit, in der Yasin Raouafi den frühen Rückstand ausgeglichen hatte, verloren die Pforzheimer im zweiten Durchgang den Faden und mussten sich letztlich mit 1:4 geschlagen geben.

Cheftrainer Pablo Gil Sarrión fand anschließend deutliche Worte. Zu viele Fehler, fehlender Zugriff auf das Spiel und ein nicht mehr funktionierendes Pressing hatten seiner Mannschaft den Weg zurück in die Partie versperrt.

Doch gerade im Fußball liegt die nächste Chance oft nur wenige Tage entfernt. Und was könnte besser geeignet sein, eine schmerzhafte Niederlage vergessen zu machen, als ein erfolgreicher Pokalabend vor heimischem Publikum?

Ein Gegner, den man ernst nehmen muss

Mit dem 1. FC Bruchsal wartet ein Gegner, der keineswegs gewillt sein wird, den Pforzheimern den Weg ins Halbfinale kampflos zu überlassen.

Gerade im Pokal spielen Tabellenstände und Ligazugehörigkeiten oft nur eine untergeordnete Rolle. Hier zählen Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit, in den entscheidenden Momenten hellwach zu sein.

Der CfR wird deshalb von der ersten Minute an gefordert sein. Es gilt, die Zweikämpfe anzunehmen, mit hoher Intensität zu agieren und jene spielerischen Qualitäten auf den Platz zu bringen, die die Mannschaft in dieser Saison bereits mehrfach ausgezeichnet haben.

Alte Pokalrivalen mit einer besonderen Geschichte

Dass Pokalspiele zwischen dem 1. CfR Pforzheim und dem 1. FC Bruchsal ihren ganz eigenen Reiz haben, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Immer wieder kreuzten sich die Wege beider Vereine im badischen Pokal – und nicht immer hatten die Pforzheimer dabei Grund zum Jubeln.

Bereits 2020 und 2021 war Bruchsal für den CfR Endstation. Besonders schmerzhaft verlief das Viertelfinale im Oktober 2021. Nach einer torlosen Begegnung musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Dort behielten die Bruchsaler mit 3:2 die Oberhand und beendeten erneut die Pforzheimer Pokalträume.

Doch es geht auch anders! Im August 2023 trafen beide Mannschaften in der dritten Pokalrunde erneut aufeinander. Diesmal entwickelte sich in Bruchsal ein wahres Pokalspektakel. Sieben Tore bekamen die Zuschauer zu sehen, und am Ende durfte der CfR jubeln: Mit einem packenden 4:3-Erfolg zogen die Blau-Weißen in die nächste Runde ein.

Diese Begegnungen zeigen eindrucksvoll, was die Zuschauer auch am Dienstag erwarten dürfen: Zwei Mannschaften, die sich nichts schenken werden, und einen Pokalwettbewerb, der immer wieder seine eigenen Geschichten schreibt.

Nun wird ein neues Kapitel dieser Pokalrivalität geschrieben. Und aus Pforzheimer Sicht soll es eines mit einem glücklichen Ende werden. Nach den schmerzhaften Erfahrungen vergangener Jahre und den Erfolgen von 2019 und 2023 wollen die Blau-Weißen nun vor eigenem Publikum den nächsten Pokaltriumph gegen Bruchsal feiern.

Die Gelegenheit ist da. Die Bühne ist bereitet. Jetzt liegt es an der Mannschaft, sie zu nutzen.

Gemeinsam zurück in die Erfolgsspur

Für Trainer Pablo Gil Sarrión und seine Mannschaft ist die Marschroute klar: Die Enttäuschung aus Nöttingen muss in positive Energie umgewandelt werden.

Der Pokal bietet die Chance, mit einem einzigen erfolgreichen Abend wieder Selbstvertrauen zu tanken und gleichzeitig ein großes sportliches Ziel zu erreichen.

Dabei wird es vor allem auf Geschlossenheit ankommen. Auf elf Spieler, die füreinander kämpfen. Auf eine Mannschaft, die auch in schwierigen Phasen zusammensteht. Und auf den unbedingten Willen, nach 90 Minuten – oder gegebenenfalls mehr – als Sieger vom Platz zu gehen.

Die Fans als zwölfter Mann

Gerade in solchen Begegnungen kann die Unterstützung von den Rängen den entscheidenden Unterschied machen.

Schon beim Derby in Nöttingen haben die mitgereisten Pforzheimer Anhänger eindrucksvoll bewiesen, wie viel Leidenschaft und Begeisterung in unserem Verein stecken. Trotz des enttäuschenden Spielverlaufs standen sie hinter ihrer Mannschaft und sorgten für eine großartige Atmosphäre.

Am Dienstag soll die KRAMSKI-ARENA wieder zu einer echten blau-weißen Festung werden.

Denn eines ist sicher: Der Traum vom Pokalfinale lebt!

Und damit er weiterlebt, braucht es am Dienstag eine Mannschaft, die alles investiert, und Fans, die sie bedingungslos nach vorne treiben.

Dienstag, 20. Oktober 2026 | 19:00 Uhr
KRAMSKI-ARENA, Pforzheim
bfv-Rothaus-Pokal | Viertelfinale
1. CfR Pforzheim – 1. FC Bruchsal

Jetzt erst recht! Gemeinsam ins Halbfinale!

LET’S GO PFORZHEIM! 🔵⚪